Verletzung oder Erkrankung

Bei der Humeruskopffraktur handelt es sich um einen

Knochenbruch (Fraktur) des proximalen Humerus. Häufig liegt eine so genannte subkapitale Humerusfraktur in Höhe des Collum chirurgicum vor.

Ursachen

Die Humeruskopffraktur wird meist durch ein indirektes Trauma verursacht (z.B. Sturz mit ausgestreckter Hand oder auf den Ellenbogen), jedoch sind auch direkte Traumen nicht unüblich. Seltenere Ursachen stellen Knochenmetastasen, primäre Knochentumoren oder maligne Lymphome dar.

Symptome/Arten

Zum klinischen Befund zählen u.a. eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung, Druckschmerz am Humeruskopf, evtl. Bluterguss (in der Achselhöhle, seitlich an der Thoraxwand oder auf der medialen Seite des Oberarms).

Diagnostik

Hierzu gehören neben Anamnese und klinischem Befund:

  • Röntgen in 2 Ebenen (a.p. und transskapulär)
  • bei Verdacht auf Tumor auch eine MRT-Aufnahme

Bei einer Fraktur sind stets Durchblutung, Motorik und Sensibilität zu prüfen. Bei pathologischen Befunden sind weitere diagnostische Schritte einzuleiten.

Behandlung

Konservative Therapie

Die Fraktur lässt sich in 80% der Fälle konservativ behandeln. Die konservative Therapie erfolgt durch Anlage eines Gilchrist-Verbandes oder Desault-Verbandes für ca. 1 Woche, Röntgenkontrolle und zunehmende Bewegungsübungen (Pendeln). Wichtig sind regelmäßige Kontrollen des Röntgenbefundes und eine effektive Frühmobilisation um eine Versteifungstendenz der Schulter zu vermeiden.

Operative Therapie

In 20% der Fälle ist eine Operation indiziert. Gängige Indikationen sind:

  • Nicht reponierbare Frakturen mit Beteiligung der Gelenkfläche
  • Impingement durch Frakturfragmente
  • Dislozierte mehrfragmentäre Frakturen
  • Offene Frakturen
  • Abrisse von Tuberculum minus bzw. Tuberculum majus mit vollständiger Dislokation

Zur operativen Versorgung stehen je nach Frakturbefund verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Dies sind unter anderem:

  • Spickdrahtosteosynthese (z.B. bei subkapitaler Fraktur)
  • Schraubenosteosynthese und Zuggurtungsosteosynthese (z.B. bei Tuberculum-Abrissen)
  • Plattenosteosynthese
  • Prothethischer Gelenkersat

OP Timing: nach Rücksprache mit dem Unfallchirurgen wird in unserer Klinik eine stationäre Aufnahme zur Schmerztherapie mit OP am folgenden Vormittag angeboten.

Nachbehandlung

Der erste Verbandswechsel findet am Morgen nach dem Eingriff statt. Die Klammern werden am 12. Tag entfernt und im Zuge dessen findet auch eine Röntgenkontrolle satt.

SAG für 4 Wochen Tag und Nacht

Physiotherapie:

  • IMC: passiv nach 3 Wochen, aktiv assistiert in der Skapularebene nach 4 Wochen, frei nach 6 Wochen
  • Nagel: passiv ab sofort, aktiv nach 1 Woche
  • Platte: passiv sofort, aktiv assistriert in der Skapularebene 3.-4. Woche, dann aktiv frei

Genesung

Bei eingestauchten Frakturen besteht unter konservativer Therapie eine gute Prognose. Mehrsegmentfrakturen, Trümmerbrüche und Luxationsfrakturen sind weniger günstig, je mehr Segmente desto fraglicher die Prognose

Behandlungsziel

kjasgdkahsgfuzsdfu sdfgkjsag fuzsdgiuzsagdfsdgfi sgfisgi sufg sudgsdfgsi ufgsidgfsdgf
fudgfuidhfughidufhgiudsfjlhksdfiuj  uidsfhgiusla udjfhg lkjhgfs ud kjslfhi sdugfiu sahfkdsljagfh iusaddhf iughsid